INNOVATIVE THERAPIEVERFAHREN FÜR DIE BEHANDLUNG DIVERSER KREBSARTEN

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Das spiegelt sich auch in aktuellen Krebsstatistiken wider, die belegen: Immer mehr Menschen erkranken an Krebs. Nichtsdestotrotz hat die Krebsforschung in den vergangenen Jahren immense Fortschritte gemacht. Auch das Medias Klinikum ist im Bereich Forschung und Wissenschaft aktiv und hat sich auf die Anwendung und Weiterentwicklung von innovativen Therapien spezialisiert.


Kopf-Hals-Tumore

 

Unter Kopf-Hals-Tumoren werden verschiedene Krebsarten zusammengefasst, die im Kopf-Halsbereich auftreten. Dazu zählen bösartige Tumore in der Mundhöhle, im Rachen, der Lippe, im Kehlkopf, der Nase, der Nasennebenhöhle sowie des äußeren Halses. Laut Robert Koch-Institut erkranken jährlich mehr als 17.000 Menschen in Deutschland an Kopf-Hals-Tumoren.



Bauchspeicheldrüsenkrebs

 

In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 19.000 Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) liegt in der Bauchhöhle direkt hinter dem Magen und vor der Wirbelsäule. Besonders tückisch an dieser Tumorerkrankung: In frühen Erkrankungsstadien treten eher selten Symptome auf. Daher erhalten die meisten Patient:innen ihre Diagnose erst in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium.



Eierstockkrebs

 

Eierstockkrebs zählt zu den aggressivsten Tumorerkrankungen und macht etwa ein Drittel der bösartigen Krebserkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane aus. In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 7.300 Frauen an bösartigen Tumoren der Ovarien (Eierstöcke). Mit höherem Alter steigt das Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken. Betroffene erhalten ihre Diagnose durchschnittlich mit 68 Jahren. 



Gebärmutterhalskrebs

 

In Deutschland erkranken jährlich etwa 4.600 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Darunter fassen sich Tumore, die sich meist aus Gewebeveränderungen am Muttermund, dem Ende des Gebärmutterhalses, entwickeln. Ursache dieser Tumore ist häufig eine Infektion mit dem Humanen Papillomvirus (HPV). Wird diese Infektion über längere Zeit nicht behandelt, kann sich im unteren Bereich der Gebärmutter ein Tumor bilden. 



Pleuramesotheliom

 

Bei dem malignen Pleuramesotheliom (MPM) handelt es sich um einen bösartigen Tumor des Rippen- und Lungenfells, der meist in Folge einer (beruflich bedingten) Asbest-Belastung auftritt. Häufige Symptome sind Atemnot, Husten, Brustschmerzen, Müdigkeit und Gewichtsverlust. An dieser Krebsart erkranken in Deutschland jährlich rund 1.500 Menschen. Damit zählt das Pleuramesotheliom zu den eher seltenen Krebsarten.